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Tourenberichte

’O Sole mio zurück

Mit 300 Sonnentagen im Jahr ist das schmucke Gartendorf Algund ein idealer Ausgangspunkt für genussvolle Cabrio-Touren.

Auf schroffen Felsen thront eine imposante Burganlage

Das Paradies für Cabriolet-Fahrer liegt im Meraner Land und ist eingebettet zwischen wunderschönen Apfel- und Weingärten, Palmen, Zypressen, Feigen-, Kiwi-, Mandel- und Olivenbäumen. Sein Name schmeckt nach Urlaub und Sonne: Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr und einem mediterranen Mikroklima, das ganzjährig milde Temperaturen garantiert, ist das südtiroler Gartendorf Algund, das unweit von Meran liegt, ein idealer Ausgangspunkt für genussvolle Touren oben ohne. Es lockt eine Landschaft und Bergwelt von anmutender Schönheit, dass es sogar leidenschaftlichen Cabrio-Fans leicht fällt, für eine Weile auf das ihnen so vertraute Motorengeräusch ihres Gefährts zu verzichten. Wanderungen in die umliegende Bergwelt bieten atemberaubende Ausblicke auf das Meraner Land. Wo könnte man besser neue Kräfte für den oft so hektischen Alltag tanken, wenn nicht hier?

Bevor es hinauf geht auf die kurvigen Straßen der Alpenpässe, durch wildromantische Täler oder in Richtung Gardasee, stimmt man sich bei einer Tasse Cappuccino oder einem Gläschen Prosecco auf das mediterrane Flair ein mit einem unvergesslichen Urlaubstag vor Augen. Der beginnt natürlich in Algund von dort aus sind Frischluft-Freunde im
Handumdrehen auf der Schnellstraße Mebo und bald darauf auf der Brenner Autobahn. Richtung Trient führt der Weg hinein in das breite Sarcatal, wo sich einer der schönsten und romantischsten Seen des Trentino, der Toblinosee, befindet. Hier empfiehlt sich ein längerer Zwi- schenstopp. Auf einer Halbinsel im See befindet sich das Castel Toblino, das mit- telalterliche Wahrzeichen des Sees. Die Burg selbst ist zu Fuß über einen Damm erreichbar. Auch die beiden Hauptorte Dro und Arco sind einen Stopp wert. Hoch über Arco, auf einem schroffen Felsen thront die imposante Burganlage, die im Jahre 1000 errichtet wurde. Und wer genug Kondition hat, der kann zu Fuß zur Burganlage wandern. Auch der Zeit- aufwand hält sich in Grenzen. 20 Minuten dauert der Anstieg. Der schönste Lohn ist der weite Blick ins Sarcatal vom Burg- turm aus. Beeindruckt geht es anschlie- ßend weiter zur „Perle des Gardasees“, wie die Stadt Riva auch genannt wird. Riva, umgeben von mächtigen Bergen, ist ein sehr lebhaftes Städtchen am nördlichen Ufer des Gardasees und war bereits zur Römerzeit besiedelt. Bei einem Bummel durch die Laubengassen in der Stadt und einer Einkehr in ein italienisches Cafe' kann man das Leben so richtig genießen.

Heute zur Therme Meran und morgen zum Gardasee

Ein weiterer Abstecher führt nach Limone, von wo aus die Heimfahrt durch das grüne Ledrotal, vorbei am malerischen Ledrosee, angetreten werden kann. Über Rovereto und Bozen geht es wieder zurück in die liebgewonnene Urlaubsheimat
Algund. Dort warten am Abend typische Südtiroler Schmankerl, begleitet von edlen Tropfen der Region. Abgerundet wird der Urlaub durch einen Besuch der Botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran, sowie durch ein paar erholsame Stunden in der modernen Therme Meran. Mit so vielen Urlaubseindrücken zu Hause angekommen, wird es nicht lange dauern, bis wieder Fernweh nach der vielen Sonne, dem guten Essen, der schönen Natur und der herzlichen Gastfreundschaft in Algund aufkommt.

Fotos: Tourismusverein Algund, Helmuth Rier

"Im Meraner Land: Wo könnte man besser neue Kräfte für den oft so hektischen Alltag tanken, wenn nicht hier?"

Schöner Fahren Mit dem Cabriolet durch stille Bergtäler. In wenigen Stunden kommt man nach Limone am Westufer des Gardasees.