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Tourenberichte

Luxus Ruhe zurück

Mecklenburg - Land der stillen Seen. Die Mecklenburgische Seenplatte ist nicht nur per Boot, sondern auch im Cabriolet ein Erlebnis. Schattenspendende Alleen ziehen sich durch sanfte Hügellandschaften, vorbei an Windmühlen, mehr als 2.000 blauen Seen, rund 2.000 Schlössern und Gutshäusern aus Kaisers Zeiten.

Raus aus Berlin und ab nach Mecklenburg! Meine Schulfreundin Annette hat mir für einen Tag ihre Tochter anvertraut. Als Fitness-Coach in Berlin gibt sie Kurse – von Aquarobic über Tanzen bis Pilates, einfach alles. Ein Allroundtalent mit vollem Terminkalender! In einem funkelnagelneuen blauen 1er BMW verlasse ich den nördlichen Stadtrand von Berlin und fahre mit der 6-jährigen Mimi nach Mecklenburg, dem Land der Störche, der Kraniche, der Seen – eine romantische ruhige Landpartie. Wir passieren Alleen und Hügellandschaften. Wer in unserer hektischen Geschäftswelt den Luxus der Ruhe sucht, ist hier gut aufgehoben. Die Mecklenburgische Seenplatte an der nördlichen Grenze Brandenburgs ist das größte Seengebiet Deutschlands. Die Menschen sind einfach und direkt. Oft bezeichnet man sie als stur, aber das stimmt nicht. Vielleicht sind sie nur eben stiller.

Mimi und ich freuen uns und kommen zuerst nach Rheinsberg, einer literarisch berühmten Stadt im Norden Brandenburgs. „Ein Bilderbuch für Verliebte“ von Kurt Tucholsky und Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ setzten ihr ein Denkmal. Friedrich II. (der Große) verbrachte als Kronprinz die glücklichste Zeit seines Lebens in Rheinsberg. Sein jüngerer Bruder, Prinz Heinrich von Preußen, schuf hier einen bedeutenden Musenhof und prägte nachhaltig Schloss Rheinsberg und seinen Garten im Stil des frühen Klassizismus. Der Festivalsommer 2011 mit den vielen schönen Open-Air-Konzerten ist leider schon vorbei, aber auch im Herbst gibt es zahlreiche sehenswerte klassische Veranstaltungen.

Durch Mecklenburg führt die europäische Route der Backsteingotik

Mimi, die bei offenem Verdeck hinten Platz genommen hat, strahlt über das ganze Gesicht, als sie mir verrät, dass sie ihre kleinen Spitzenschuhe mitgenommen hat. Seit geraumer Zeit hat sie nämlich Ballettunterricht. Zum Tanzen kommen wir zwar heute nicht, aber was nimmt man nicht alles mit auf eine Reise! Auch ich habe es wieder beim Einpacken meiner Sommergarderobe übertrieben. Im frischen Fahrtwind und unter dichten Bäumen, deren Wipfel sich in der Höhe zueinander neigen, als wollten sie sich umarmen, fahren wir auf der deutschen Alleenstraße über Wustrow und Wesenberg entlang der Neustrelitzer Kleinseenplatte in die einstige Residenzstadt Neustrelitz mit Schloss, spätbarocker Stadtanlage und einem großen Marktplatz. Aber das Wetter ist am frühen Morgen noch mäßig und Mimi drängelt mich zur Weiterfahrt in die Windmühlenstadt Woldegk. Ich wollte eigentlich das östlich gelegene Carwitz mit dem Museum des großen Schriftstellers Hans Fallada besuchen, doch Mimi lässt sich nicht überreden. Naja, sie fängt ja erst an zu lesen, jetzt da sie in die Schule kommt. Meine kleine Ballerina, die nicht nur sportlich sondern auch sehr wissbegierig ist, staunt über die riesigen Holländermühlen in Woldegk. Wir besuchen das Mühlenmuseum und der Mann am Eingang, der seine Verantwortung sehr ernst nimmt, gibt Auskunft und ist stolz, dass jemand von „der Presse“ hereinschaut. Auf dem Weg nach Neubrandenburg machen wir einen Abstecher zum Schloss und Weingut Rattey. Wie bitte? Ja, auch in Mecklenburg gibt es ein Weinanbaugebiet. Man mag es kaum glauben, aber inmitten 700 Jahre alter Eichen befindet sich das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Hier wird neben den weißen Rebsorten Phönix und Müller-Thurgau, Ortega und Huxelrebe eine ganz besondere Rebsorte kultiviert: der rote Regent. Die Vermarktung darf laut Weinverordnung als Mecklenburger Landwein erfolgen. Während Mimi
sich im Park mit den Entchen amüsiert, koste ich ein Gläschen Regent in der Probierstube.

Die Stadt Neubrandenburg bietet zahlreiche Zeugnisse aus der Hochblüte der Hansezeit und eine wunderschöne Backsteingotik. Ganz in der Nähe des Mudder-Schulten-Brunnens und des von Martin Wolff für den Mundartdichter Fritz Reuter geschaffenen Denkmals stellen wir unseren blauen Flitzer ab, um die weitgehend erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und Wehranlage anzuschauen. Fritz Reuter lebte in der „Stadt der vier Tore“ von 1856 bis 1863. Mimi staunt nicht schlecht über die in die Stadtmauer hinein gebauten und neu restaurierten Wiekhäuser, die früher der Verteidigung dienten und heute Kunstgalerien und Restaurants beherbergen. Ein Schild an der Stadtmauer weist darauf hin: Neubrandenburg liegt an der europäischen Route der Backsteingotik. Etwas weiter südlich befinden sich zwei romantische Burgen: Burg Stargard mit ihrem mächtigen Burgturm ist die größte noch erhaltene Höhenburg Norddeutschlands. Und die Alte Burg Penzlin beherbergt ein Burgmuseum mit Hexenkeller. Hier sind Verliese, Folterkeller und Dokumente der Hexenverfolgung zu besichtigen. Von Neubrandenburg aus gelangt man über die B104 in die Reuterstadt Stavenhagen. Die beachtliche Sammlung des Literaturmuseums dokumentiert das Leben des Dichters, der 1810 in der Stadt das Licht der Welt erblickte. Von ihm stammt der Satz: „As uns Herrgott de Welt erschaffen deed, fung hei bi Meckelnborg an.“ Knapp fünf Kilometer entfernt am Ivenacker See befindet sich in einem großen englischen Landschaftspark ein Dammwildgehege mit den berühmten Ivenacker Eichen, deren Alter auf rund 1.000 Jahre geschätzt wird. „Die sind ja riesig“, ruft mir die kleine Mimi zu, die ihren Kopf reckt, um zur Baumspitze zu schauen. Der schönste der mächtigen Baumriesen hat einen Umfang von elf Metern und ist mit über 1.200 Jahren sogar älter als Mecklenburg.

Unter hohen schattenspendenden Bäumen auf der Alleenstraße

Über Malchin geht es in Richtung Teterow und durch die sanfte Hügellandschaft der Mecklenburgischen Schweiz. Im Naturpark gibt es drei große Seen: den Malchiner See, den Kummerower und den Teterower See. Die Stadt Teterow ist berühmt wegen ihrer jahrzehntelangen Motorsport-Tradition. Ausgetragen werden die Rennen auf dem nördlich der Stadt gelegenen 1.877 Meter langen Teterower Bergring, der einzigen Grasrennbahn Europas. Am 11. Juni fand hier das 91. Bergringrennen statt. Jedes Jahr zu Pfingsten kommen Touristen und Motorsportfreunde aus der ganzen Welt, um dem Ereignis beizuwohnen. Mimi ist von der frischen Luft sehr müde und wir haben großes Glück, außerhalb der Ferienzeit das letzte freie Zimmer im Golf- und Wellnesshotel Schloss Teschow am Teterower See zu ergattern. Es ist schon spät und in der Abenddämmerung ziehen die letzten Golfer mit ihren Wägelchen zum Schloss. „Was schleppen die denn alles mit sich rum“, fragt Mimi und runzelt die Stirn. Schon seit zwei Jahren habe ich keinen Schläger mehr in den Händen gehalten – Epikondylitis, im Volksmund „Golfarm“, heißt das Unwort! Ich erzähle ihr vom kleinen weißen Ball, der manchmal fliegt und manchmal nicht und schon packt mich wie einst der Virus und ich nehme mir vor, bei der nächsten Gelegenheit ein paar Schläge zu versuchen. In der milden Herbstsonne geht es am Morgen gen Süden nach Burg Schlitz, Mecklenburgs bedeutendste klassizistische Burganlage, am Malchiner See. Das Schlosshotel liegt etwas versteckt an der B108 in einem herrlichen Landschaftspark. Man achte rechts gegenüber auf die Gutsschmiede aus Feldstein mit einem von vier Säulen getragenen Vordach. Dahinter steht der alte Gasthof „Zum goldenen Frieden“, der schon seit 1819 bewirtschaftet ist.

Die Färberstadt Malchow war das „Manchester“ Mecklenburgs

Im Park der Anlage gibt es 36 Denkmale und viele seltene Bäume zu bewundern, wie den Riesenlebensbaum, den Tulpenbaum oder den Ginkgo. Doch Mimis Blick fällt sofort auf das schönste Element im Park: ein Jugendstilbrunnen von entzückender Art, drei bronzene um eine Fontäne reigentanzende Nymphen. Mimi nimmt eine grazile Haltung ein und zeigt mir ihr Können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass aus ihr einmal eine Primaballerina wird. Wie eine kleine Nymphe springt sie fröhlich durch den Park und steckt mich mit ihrem Lachen an. Nach unserem ausgiebigen Spaziergang besteigen wir unser schickes Cabrio und kommen kurz hinter Ziddorf wieder zurück auf die deutsche Alleenstraße, um Malchow anzusteuern. Das malerische Städtchen liegt im Herzen der Seenplatte zwischen Fleesensee und dem Plauer See. Eine Drehbrücke verbindet die Altstadt mit dem Festland, wo sich die moderne Stadt heute ausbreitet. Vor allem Färbereien und Tuchfabriken begründeten den Ruf Malchows als „Manchester“ Mecklenburgs. Das Rathaus, ein Fachwerksbau mit Mansardwalmdach und die Klosterkirche mit dem berühmten Orgelmuseum ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Es dient in erster Linie der Aufbewahrung gefährdeter Instrumente aus dem Raum Mecklenburg. Dem Museum werden Orgeln und Orgelteile ausgeliehen, die am ursprünglichen Standort vom Verfall bedroht sind, in nicht genutzten oder baulich gefährdeten Kirchen stehen, nicht mehr spielbar sind und aufgrund fehlender Mittel vorerst nicht repariert werden können. Ein Modell stellt die Funktionsweise des Instrumentes dar und ist zugleich Angebot, die Orgel selbst zu spielen. Natürlich ist die kleine Mimi nicht davon abzuhalten, sich auch hier zu versuchen. Wie die Mutter, so die Tochter!

Barsch, Aal, Zander, Hecht, Forelle – alles fängt man auf die Schnelle

Die Müritz, abgeleitet vom slawischen Wort „morcze“ (kleines Meer), ist mit einer Fläche von 117 Quadratkilometern nach dem Bodensee der zweitgrößte See Deutschlands. Als Tor zum Müritz-Nationalpark ist die Stadt Waren zugleich Wassersportzentrum und idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen in diese herrliche Naturlandschaft. Berühmt sind die Schutzgebiete für den jährlichen Kranichzug im Herbst. Es werden Führungen zu den Schlaf- und Rastplätzen der graziösen Vögel angeboten. Unter den 200 nachgewiesenen Vogelarten kann man an Beobachtungsständen auch Seeadler, Fischadler, Eisvogel und Rohrdommel beobachten. Die Wald-, Moor- und Seenlandschaft birgt eine enorme Artenvielfalt. Am Rederangsee lassen sich Ende Oktober tausende Kraniche beobachten. Die letzten verbliebenen naturnahen Buchenwälder Deutschlands werden derzeit zur Nominierung als UNESCO-Weltnaturerbestätte vorgeschlagen. Im Müritz-Nationalpark soll ein 244 Hektar großer Teil der Buchenwälder um Serrahn zur Welterbestätte werden. Die Jagdleidenschaft der Mecklenburg-Strelitzer Großherzöge ließ die dichten Wälder um Serrahn sehr lange Zeit nahezu unangetastet. Die Nutzung des Holzes spielte hier eine eher untergeordnete Rolle. Und so konnte ein einmaliges Naturgebiet entstehen. Mit dem Bärenwald-Müritz-Ticket kann man dort sogar Bären besuchen! Der Bärenwald ist an der Südspitze des Plauer Sees gelegen. Seit April ist das Gelände doppelt so groß und hat Platz für bis zu 34 Braunbären. Auf dem Damerower Werder lebt zudem eine Herde urtümlicher Wisente. Für die kleine Mimi ist die Abwechslung perfekt. Gern hätte sie die zotteligen Riesen gestreichelt, aber ich erkläre ihr, dass dies kein Streichelzoo ist, sondern ein Lebensraum für wilde Tiere. Darauf steigt sie, etwas beängstigt, lieber wieder in mein Auto und freut sich auf das nächste Ziel: Waren an der Müritz mit dem lang ersehnten obligatorischen Badestopp.

Nördlich der Seenplatte liegt die Mecklenburgische Schweiz

Es liegt in idyllischer Lage an einer tief eingeschnittenen Bucht am Nordufer der Müritz. Abgesehen vom See selbst ist in Waren das Müritzeum besonders sehenswert: Das Haus der 1.000 Seen ist ein Naturerlebniszentrum!Im Mittelpunkt steht Deutschlands größtes Aquarium für einheimische Südwasserfische. Klar, dass es in Waren Fischgerichte für jeden Anspruch und Umfang des Appetits gibt: Ob im Feinschmeckerlokal im Hotel „Kleines Meer“ oder am rustikalen Budenimbiss. Wer in einem der vielen idyllischen Fischerhäfchen eine Fischsuppe gegessen hat, wird diese leckere Kost nicht vergessen. In den Müritzer Seen sind mehr als 60 Fischarten zu Hause. Hauptsächlich werden Hecht, Zander, Barsch, Aal, Wels, Maräne und Karpfen gefangen und je nach Küche variantenreich serviert. Mimi bekommt von mir heute beides: mittags ein ordinäres, aber sehr leckeres Fischbrötchen bei den „Müritzfischern“ am See und abends im „Kleinen Meer“ ein feines Fischlein mit 13 Gault-Millau-Punkten.

Doch das Abendessen muss noch warten. Im Dorf Klink, acht Kilometer südlich von Waren, befindet sich nämlich direkt am Ufer der Müritz das 1898 von Arthur von Schnitzler gebaute märchenhafte Neorenaissance-Schloss Klink, das wie die Kopie eines Loire-Schlosses aussieht. Wunderbar restauriert ist es heute ein erstklassiges Hotel mit einem 35.000 Quadratmeter großen Park, weißem Sandstrand und angrenzendem Yachthafen mit Bootsverleih. Und schon wieder kann ich eine neue Facette an meiner kleinen Freundin entdecken. Auf der breiten Schlosstreppe spielt sie Prinzessin, schreitet majestätisch mal hinauf, mal herab und erinnert mich an ein Model aus dem Fernsehen. Am nächsten Morgen nehmen wir nach einem kräftigen Frühstück Kurs auf Röbel.

Die Kleinstadt Röbel a. d. Müritz ist die "bunte Stadt am kleinen Meer"

Die „bunte Stadt am kleinen Meer“ hat einen idyllischen Hafen, von dem man Bootsausflüge starten kann. Am Ziegenmarkt steht eine kleine Ziege, die Mimi natürlich sofort erklettern muss. Die Kleinstadt an der Müritz zieht mit ihren modernisierten Fachwerkhäusern, Kirchen und der alten Holländer-Windmühle jedes Jahr mehr Besucher an. Von der Plattform des Kirchturms liegt uns die ganze Stadt zu Füßen und die Müritz breitet sich wie ein mächtiges Binnenmeer vor unseren Augen aus. Mimi zählt die Segler und Surfer, die als bunte Farbtupfer zu erkennen sind. Südlich, gar nicht weit von Röbel, liegt der kleine Ort Bollewick. Hier befindet sich die größte Feldsteinscheune Deutschlands. Sie wurde 1881 von Baron Adolph Theodor Wilhelm von Langermann zu Erlenkamp und Spitzkuhn erbaut. Die Grundmauern sind aus großen behauenen Feldsteinen errichtet, darauf kam ein Aufbau aus Backstein. Die Abmessungen des Grundrisses der Scheune betragen 125 x 34 Meter. Monatlich findet der rundum bekannte Scheunenflohmarkt zwischen 10 und 18 Uhr statt. Und wer Wert auf umweltverträgliches Übernachten legt, kann im Bio-Landotel „Zur Scheune“ Quartier beziehen.

Von Bollewick fahren wir auf der B192 Richtung Berlin nach Mirow. Im Jahre 1227 gründete der Johanniterorden hier eine Siedlung und nannte sie „Mirowe“, übersetzt: Frieden. Die Schlossinsel in Mirow ist ein einzigartiges Ensemble, zu dem außer dem Rokokoschloss das Renaissance-Torhaus, das Kavaliers- oder Küchengebäude dem Schloss gegenüber, die Scheune oder Remise aus Backstein sowie die Johanniterkirche gehören. An der Kirche befindet sich seit 1704 die Fürstengruft, der Begräbnisort der Mitglieder des Hauses Mecklenburg-Strelitz. Die Gruft ist übrigens zugänglich. Über eine schmiedeeiserne Brücke ist von der Schlossinsel aus die kleine verträumte Liebesinsel zu erreichen. Diese entstand nach dem Freitod des letzten Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz Adolf Friedrich VI. und dessen testamentarisch verfügten Plänen. Adolf Friedrich ist auf der Insel bestattet. Über die Gründe, den Freitod zu wählen, gibt es viele Spekulationen. Das Grabmal zeigt eine abgebrochene Säule, umwunden von einer Schlange. Die Inschrift lautete: „Gott ist die Liebe“.

Die Schossinsel in Mirow ist ein einzigartiges bauliches Ensemble

Das Haar vom Fahrtwind zerzaust und mit viel Liebe im Herzen für das schöne mecklenburgische Land fahren wir über Schwarz, Zechlin und Rheinsberg zurück in die große Stadt Berlin. Mimi wird ihrer Mutter viel zu erzählen haben: von den Störchen, den Seen, den vielen bunten Booten und dem leckeren Fisch. Ich muss ihr versprechen, sie auch bei meinem nächsten Ausflug in die Mark Brandenburg mitzunehmen. „Dann aber“, meint sie, „in einem knallroten Flitzer!“ Und ich überlege schon, was da wohl in Frage kommt: Alfa, Ferrari? Rot ist aktuell keine Modefarbe bei den Cabriolets. Aber vielleicht tut sich bis dahin ja etwas auf dem Cabrio-Markt. Ein bisschen mehr Farbe könnte nicht schaden.

Text : Sandra Adam
Fotos: Manfred Krause

Fahrtwind nach Mass

  • Das funkelnagelneue BMW 1er Cabrio 120d mit Metalliclackierung in Montegoblau.
  • Hubraum
    1.995 ccm
  • Leistung
    177 PS / 130 kW
  • Verbrauch komb.
    5 Liter auf 100 km
  • CO2-Emission komb.
    132 g/km
  • Beschleunigung
    in 8,1 Sekunden
    von 0 auf 100 km/h

Mecklenburgische Fischsuppe

  • Zubereitungsdauer
    zirka 25 Minuten
  • Zutaten für 4 Personen
    6 Kartoffeln, in Würfel geschnitten
    1 kl. Stück Sellerie, in Würfeln
    4 Zwiebeln, in Scheiben
    1 kleiner Weißkohl, in Würfeln
    5 Esslöffel Öl • ca. 500 ml
    Gemüsebrühe • 500 g Fischfilet
    (frischer Müritz-Barsch, Seelachs
    oder Kabeljau/Dorsch), in großen
    Stücken • 5 Esslöffel Mehl
    250 ml Milch • 2 Lorbeerblätter,
    Dill, Salz und Pfeffer
  • Zubereitung
    Die Kartoffeln in wenig Salzwasser mit einem Lorbeerblatt gar kochen. Die Zwiebeln und den Weißkohl in Öl anschwitzen, Brühe zugeben und mit dem zweiten Lorbeerblatt, Pfeffer und Salz würzen und garen. Das Fischfilet salzen und mit dem Gemüse garen. Jetzt die Kartoffeln zum Gemüse und Fisch geben. Mehl ohne Fett in einer Pfanne bräunen, mit der Milch verquirlen und zur Suppe geben. Zum Schluss wird die Suppe mit Dill bestreut und heiß serviert.

Das funkelnagelneue BMW 1er Cabrio 120d.

Mach´ mal Pause! Wer will steigt aus dem Cabrio aus und ins Paddelboot ein.