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Allard J2X MKII zurück

Wannabe aus Kanada

Was wäre die Autowelt ohne britische Bastler? Ärmer. Nehmen wir zum Beispiel Sydney Herbert Allard. Der schraubte sich bereits 1937 ein Vehikel aus Ford-V8-Motor und Bugatti-GP-Karosserie zusammen. 1945 machte er daraus die Allard Motor Company mit Sitz in London. Okay, kommerziell erfolgreich war die Marke nie: Nach 1.800 Autos war 1964 Schluss. Doch die Wagen – die meisten von ihnen Roadster – hatten sich besonders bei Rennen einen Namen gemacht. Erst recht der J2X (83 Exemplare gebaut von 1951 bis 1954), bestückt mit Motoren von Cadillac und Chrysler. Das Auto gibt es nun wieder – allerdings mit moderner Technik. Und nicht Briten, sondern Kanadier legen es erneut auf. Die Allard Motor Works in Montreal bietet den manuell gefertigten J2X Mark II mit Kunststoffkarosserie, Metallhaube, Stahlrohrrah- men, integrierten Überrollbügeln und Einzelradaufhängung an. Basismotorisierung ist ein 5,7-Liter GM-V8 mit 350 PS, optional sind auch scharfe Chrysler-Hemis mit 5,7 oder 6,1 Litern Hubraum zu bekommen. Der Allard-Einstieg kostet 105.000 Euro – nur eines bekommt man dafür nicht: ein Dach. Hatte der 50er-Jahre-Rennwagen auch nicht. Dafür ist immerhin das Tonneau-Cover inklusive...

Fotos: Allard

  • Technische Daten
  • Leistung
    350 PS (258. kW)
  • Hubraum
    5,7.Liter
  • VmaX
    240 k. m/h
  • Verbrauch
    11,6.Liter
  • Gewicht
    1.25. 0 kg
  • Preis
    ab 105.000.Euro

Spartanisch geht es im Cockpit zu. Rundinstrumente und Kippschalter dominieren hier.

Stilecht werden die Abdeckungen beim Allard J2X MKII mit einer Gürtelschnalle gesichert.

Klassisch gehalten sind die Speichenräder. Auf der Mutter ist die Automarke eingraviert.