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Königliches Porzellan für Supersportler zurück

Extravagant: Die Lackierung täuscht Lichtreflexe auf der Karosserie vor.


Ein Bugatti Veyron Grand Sport allein wäre schon ein echter Hingucker, aber dieses Unikat des schnellsten Cabriolets der Welt ist ein automobiles Kunstwerk. Der „L’Or Blanc“ (weißes Gold) feierte am 30. Juni 2011 in Berlin seine Weltpremiere. Einzigartig macht ihn nicht nur seine blau-weiße Lackierung, die den Lichtreflexen auf der Karosserie nachempfunden wurde. Im Außendesign als auch Innenraum ist er mit Elementen aus hochwertigem Porzellan geschmückt. Der Einsatz dieses außergewöhnlichen Materials ist einer Kooperation zwischen Bugatti und der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) zu verdanken. Ursprünglich sollte nur Rembrandt Bugattis berühmter Elefant – die Kühlerfigur des legendären Bugatti Royale – als Porzellanfigur umgesetzt werden. Doch diese Idee entwickelte sich schnell weiter. Insgesamt zwölf Porzellanelemente zieren das exklusive Cabriolet. Außen verschönert das weiße Gold beispielsweise den Tankdeckel, innen befindet sich neben den signierten Porzellaneinlegern am Mitteltunnel eine markante Porzellanintarsie an der Rückwand. Wie die Porzellanelemente im Exterieur ist auch diese mit dem Relief des aufgerichteten Elefanten verziert. Sehr unwahrscheinlich, dass Sie dem „L’Or Blanc“ einmal begegnen, zumal er seinen Käufer für 1,65 Millionen Euro schon gefunden haben soll.

Fotos: Bugatti Automobiles S.A.S.