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Modelle / Top-Hersteller

Allrad-Profis zurück

Ein Platz an der Sonne im Jahres-Abo: Cabriolet und Allradantrieb sind eine Kombination, die an 365 Tagen im Jahr Spaß beschert.

Die Winter sind auch nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Milde Sonnentage im späten Herbst und Winter wecken im Cabrio-Fahrer schier unerträgliche Sehnsüchte nach spontanen Ausfahrten. Mit offenem Dach, dicker Jacke, Mütze, dazu Klimaanlage und Sitzheizung auf voller Leistung wird die Ausfahrt auch in der kalten Jahreszeit ein Hochgenuss. Cabrio-Touren im Winter werden zum perfekten Vergnügen, wenn man dazu noch den Allradantrieb als stille Reserve hat. Four-wheel-Drive und Cabrio sind kein Widerspruch, sondern eine höchst reizvolle Kombination. Zumal es in dieser Kategorie nicht sehr viele, aber doch besonders aufregende Objekte gibt. Cabriolife hat die faszinierendsten Angebote ausgewählt.

Mercedes Benz

  • G-Klasse Der Mercedes für den Landadel. Auch heute noch gewinnt der kantige Offroader aus Stuttgart mit eigen-williger ruraler Noblesse. Mag er auch gerade als zweitüriges Cabrio aus sehen wie aus den 80er-Jahren, die Technik ist topaktuell. Die Preise sind es allerdings auch. Mittlerweile gibt es den G in zwei Versionen: betont vernünftig als 350 BlueTEC mit Sechszylinder-Diesel und 211 PS, bullig und dabei relativ genügsam im Verbrauch. Oder als fast schon dekadente Version für den Gutsher-ren als G 500 mit 388 PS starkem 5,0-Liter- Achtzylinder für rund 100.000 Euro. Reichlich Drehmo-ment, um die eigene Almhütte zu erreichen oder den Araberhengst zum Rennen zu transportieren. Man könnte auch bei der Oper vorfahren. Eine S-Klasse kostet schließlich auch nicht mehr.

    Ab 81.146,10 €
    www.mercedes-benz.de

Bentley Continental

  • GTC Wer ihn hat, redet nicht darüber. Nicht über den Preis, den Verbrauch und sonstige Feinheiten. Der Continental GTC ist die diskrete Art, ein Luxus-Cabrio zu fahren. Dank gemeinsamer Phaeton-Plattform inklusive Allrad lässt er einen auch im Winter nicht im Stich. Den kann er auch gut brauchen, schließlich wollen die 560 PS des 6,0-Liter-V12 auch solide auf die Straße gebracht werden. Im Interieur verwöhnt der mächtige Viersitzer mit feinsten Accessoires und gediegenem Finish. Das kann man bei einem Preis von knapp 200.000 Euro auch erwarten – und nebenbei gut 300 km/h offen fahren. Oder, wenn es noch flotter sein soll, dann mit der neuen Top-version GTC Speed, die dank 610 PS ihre 2,5 Tonnen bis auf 322 km/h beschleunigen kann.

    Ab 192.000,00 €
    www.bentleymotors.com

Audi TT

  • Roadster Auch beim Design-Klassiker aus Ingolstadt findet man ein umfangreiches Allradangebot. Der offene TT bietet vier Allradversionen, von denen zwei betont vernünftig und zwei ziemlich unvernünftig scheinen. Erstere sind der 2.0 TDI mit dem populären Vierzylinder-Diesel und 170 PS, den es nur als Quattro gibt. Und dann noch der etwas flottere und auch teurere 2.0 TFSI Benziner, der mit der jüngsten Modellpflege vorgestellt wurde. Er verbindet sportliche Fahrleistungen mit moderatem Verbrauch und zeitgemäßen Emissionswerten. Für Freizeitsportler sind die beiden Topversionen TTS mit einem 272 PS starken Vierzylinder-Benzinmotor und TT RS mit dem giftigen Fünfzylinder, der satte 340 PS produziert. Damit liegt man aber schon gute 20.000 Euro über den Einstiegsmodellen mit Quattro.

    Ab 36.650,00 €
    www.audi.de

Landrover

  • Defender 90 Soft Top Eines muss vorweg gesagt werden: Der Landrover Soft Top ist alles andere als ein klassisches Cabrio. Besser lässt er sich charakterisieren als Offroader mit gelegentlichen Frischluftambitionen. Grund: Das Stoffdach ist sehr mühsam zu handhaben. Spontane Regengüsse sind dem Soft-Top-Fahrer ein Gräuel. Dafür pflügt er dank unverwüstlicher Allradtechnik und unlängst neu eingepflanzten Common Rail Diesel mit 122 PS munter durchs Gelände. Also ein Fall für Leute, die gerne ins Outback fahren und denen man es auch ansehen soll. Als Imageträger für vermeintliche und echte Naturburschen ist er unschlagbar. Als günstigster Defender für 25.600 Euro auch erschwinglich. Nur an die rustikale Technik, den riesigen Wendekreis und das Fehlen vermeintlich selbstverständlicher Komfortattribute muss man sich gewöhnen.

    Ab 25.600,00 €
    www.landrover.de

Porsche

  • Carrera Cabrio Dem legendären Porsche 959 sei Dank! Seit dem ultrateuren Sondermodell in den späten 80er-Jahren hat Porsche Allrad im Sortiment. Das aktuelle 911er Cabrio gibt es gleich in vier Versionen. Für eher gediegene Fahrer ist das Carrera 4 Cabrio mit 345 PS starkem Sechszylinder-Boxer absolut ausreichend. 284 km/h Spitzenspeed und der Spurt auf 100 km/h unter fünf Sekunden meistern fast alle Lebenslagen. Gegen einen Aufpreis von 13.000 Euro auf die Basis-Cabrios kann man sich mit dem 385 PS starken Carrera S schmücken. Wenn der Preis keine Rolle spielt, stehen noch zwei Turbo-Versionen zur Wahl. Ein "normaler" Turbo mit 500 PS oder der Turbo S mit 530 PS. Beide sind deutlich über 300 km/h schnell und besitzen den markanten Heckspoiler. Eleganter ist wohl das klassische Carrera Cabrio.

    Ab 102.555,00 €
    www.porsche.de

Audi A5

  • Cabriolet Der elegante Viersitzer aus Ingolstadt kann dank Quattro-Antrieb aus dem Vollen schöpfen. Den A5 gibt es als Quattro gleich in drei verschiedenen Versionen und jeweils mit dem S-tronic Doppelkupplungsgetriebe. Den preisgünstigsten Einstieg in das A5-Quattro-Erlebnis bietet der 2.0 TFSI mit einem 211 PS starken Vierzylinder ab 47.800 Euro. Wer mehr Leistung will, hat die Wahl zwischen dem 3.2 FSI Sechszylinder-Benziner mit 265 PS und dem 3.0 TDI Diesel mit 240 PS. Für letzteren sprechen das bullige Drehmoment und der geringe Verbrauch. Auch der Wiederverkauf dürfte deutlich für den TDI sprechen. Damit ließe sich der Preis von 53.600 Euro (ohne Extras) noch verschmerzen. Leistungsfetischisten greifen lieber zum S5 mit 333 PS starkem 6-Zylinder-Benziner für 61.950 Euro, der im Verbrauch kaum über dem 3.2 FSI liegt.

    Ab 47.800,00 €
    www.audi.de

Lamborghini

  • Gallardo Spyder und Murciélago LP 640 Roadster Auch die italienische Audi-Tochter aus Sant‘Agata Bolognese erfreut Oben-ohne-Fans mit dynamischen Allradversionen. Doch das hat weniger mit den Schneeverhältnissen in Norditalien, sondern eher mit der üppigen Motorleistung der Lambos zu tun. Im Gallardo Spyder arbeitet der Zehnzylinder mit 560 PS, die dank Allrad ohne nennenswerten Schlupf in Vortrieb umgesetzt werden können. Noch extremer ist der Murciélago LP 640 Roadster, dessen Zwölfzylinder satte 640 PS stark ist und bis 330 km/h beschleunigt. Als kompromissloses Showcar ist der offene Murciélago allerdings eher auf Boulevards in Kalifornien zu Hause als auf Alpen-pässen. Dort gibt es auch entschie-den mehr Menschen, die sich den Anblick staunender Passanten 314.000 Euro kosten lassen.

    Preise auf Anfrage
    www.lamborghini.com

Alfa Romeo Spider

  • 3.2 JTS Q4 Der Italo-Klassiker steht eigentlich für Sonne und Sommertouren. In der stärksten Version mit dem 3,2-Liter-Sechszylinder und 260 PS ist er auch mit Allradantrieb ausgestattet. Wahlweise gibt es den keilförmigen Zweisitzer mit 6-Gang-Handschaltung oder Q-Tronic 6-Gang-Automatik. Pluspunkte sind das aufregende Design, die große Leistung für vergleichsweise wenig Geld und das unverwüstliche Alfa-Image. Nachteil: Der Sechszylinder ist durstig und gemessen an der Zahl der Pferde-tärken eher träge. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der neue 1.8 TB mit dem sportlichen Vierzylinder und 200 PS. Der hat allerdings nur Frontantrieb.

    Ab 43.550,00 €
    www.alfaromeo.de

Mercedes-Benz G-Klasse

Bentley Continental GTC

Landrover Defender 90 Soft Top

Audi TT Roadster

Porsche Carrera Cabrio

Audi A5 Cabriolet

Lamborgini Murciéago LP 640 Roadster

Alfa Romeo Spider 3.2. JTS Q4