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Das neue VW Beetle Cabriolet - Heartbeet(le) zurück

Ganz schön schnuckelig kommt der Enkel des legendären Käfer Cabriolets daher und lässt nicht nur die Frauenherzen schneller schlagen.

Pünktlich zum Beginn der Cabrio-Saison und noch vor dem Genfer Salon päsentierte VW das neue Beetle Cabriolet an der Côte d'Azur. Und das Cabrio fahren
nicht unbedingt eine Frage des Preises ist, dokumentiert VW mit seinem neuen Schmuckstück. Durch den serienmäßigen Heckspoiler wirkt es wesentlich sportlicher als seine Vorgänger. Der neue offene Viersitzer setzt auf Emotionen und die bewährte Golf-Technik. Diese kommt vor allem dem Fahrwerk zugute. Die dritte Generation des Beetle Cabriolets ist nicht nur ein Spaß-Auto, sondern sorgt selbst in den Straßen des mondänen Monte Carlo und Nizza für erhöhte Aufmerksamkeit. Mit den flachen und breiten Formen wirkt es gut proportioniert und dynamisch.

Das neue Beetle Cabrio transferiert das Design des offenen Käfers in die Neuzeit

Ich habe mich diesmal bewusst für den Saturn gelben 1,6 Liter TDI „Maggiolino“ mit 105 PS (77 kW) entschieden, der wie alle fünf Motor-Varianten – drei Benziner und zwei Diesel – von einem Vierzylinder-Turbo mit moderner und sparsamer Direkteinspritzung angetrieben wird. Auf den kurvigen und teilweise engen Landstraßen der Côte d'Azur überzeugt mich das manuelle 5-Gang Schaltgetriebe, das trotz der kleinsten Motorisierung gut abgestimmt ist. Dafür liegt der Verbrauch bei gerade mal 4,5 l/100 km. Optional gibt es das bewährte VW Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Wer es sportlicher liebt, dem stehen der 1.4 TSI mit 160 PS (118 kW) oder der 2.0 TSI mit 200 PS (147 kW) Benzinmotor zur Verfügung.

In nur 9,5 Sekunden nichts als strahlend blauer Himmel und Cabrio-Feeling pur

Da auch an der Côte d'Azur nicht nur die Sonne scheint und es immer wieder regnet bin ich froh, dass ich das Verdeck während der Fahrt bei bis zu 50 km/h per Knopfdruck schließen kann. In nur 9,5 Sekunden lässt sich das Verdeck auch während der Fahrt wieder öffnen. Dabei faltet sich das Dach kompakt hinter den Rücksitzen zusammen und optimiert so die Sicht nach hinten. Das Kofferraumvolumen von 225 Liter steht übrigens sowohl beim geöffneten als auch bei geschlossenem Verdeck zur Verfügung.
Ich bin ja wirklich keine Mimose, wie sie in dieser Jahreszeit an der Côte d'Azur in Massen blühen, aber die dreistufige Sitzheizung war bei einer Außentemperatur von gerade mal 4,0 Grad Celsius eine Wohltat. Annehmlichkeiten wie der Berganfahrassistent und das Elektronische Stabilisierungsprogramm ESP sind immer an Bord. Front und seitliche Kopf-Thorax-Airbags sowie ein im Ernstfall blitzschnell ausfahrender Überrollschutz sowieso. ür nur 150 Euro gibt es optional die kleinen Rundinstrumente Stoppuhr, Ladedruck und Öltemperatur im Retro-Look auf der Schalttafel. Eine Reminiszenz an vergangene Zeiten. Beetle Cabrio-Käufer können unter fünf Ausstattungslinien wählen. Zusätzlich gibt es drei Sondermodelle der „50s, 60s und 70s Edition“ mit dem Flair der jeweiligen Jahrzehnte.
Mein Fazit: Der Beetle verspricht viel Cabrio-Spaß, auch für den kleinen Geldbeutel.

Text und Fotos: Lili Reisenbichler

  • Technische Daten
  • MOTOR
    Benziner: 105 PS (77 kW), 160 PS (118 kW) bis 200 PS (147 kW), Diesel: 105 PS (77 kW) und 140 PS (103 kW)
  • VERBRAUCH
    4,5 l/100 km - 7,5 l/100 km
  • VMAX
    178 km/h - 223 km/h
  • BESCHLEUNIGUNG
    0-100 km/h in 5,4 - 8,0 Sekunden
  • CO2-EMISSION
    124 g/km - 174 g/km
  • PREIS
    ab 21.350 Euro

Flacher, breiter und erstmalig mit Bi-Xenon Scheinwerfern.

Typisch VW: ausgestellte Kotflügel und klar gezeichnete Rückleuchten.

Geschlossen verwandelt sich der Beetle zu einem ganzjährigen Begleiter.